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Ist Passivhaus das Richtige für Sie?

Sehr geringer Energiebedarf, einfache Formen, minimale Wärmeverluste, hoher Komfort, Nutzung erneuerbarer Energiequellen und schließlich eine Optimierung der Betriebskosten. Dies sind nur einige der Merkmale der Passivbauweise, die sich auf dem Markt zunehmender Bedeutung erfreut.

Mehr als energieeffizient

Der Begriff „energieeffizientes Bauen” wird häufig falsch interpretiert; meist wird er mit dem Begriff „Passivhaus” verwechselt oder synonym verwendet. Das Gegenteil ist der Fall: Die Passivhausbauweise ist viel weiter fortgeschritten als das energieeffiziente Bauen.

Was sind nun die Merkmale eines Passivhauses? Es zeichnet sich vor allem durch eine angemessene Wärmedämmung und einen sehr geringen Energiebedarf aus – weniger als 15 kWh/m² pro Jahr. Das ist etwa 7-8 Mal weniger als bei einem standardkonformen Gebäude.

Maximale Energieeinsparung, minimaler Wärmeverlust

Passives Bauen beginnt in der Planungsphase, in der eine Reihe von Konstruktions- und Materiallösungen berücksichtigt werden. Diese Bauweise soll eine größtmögliche Energiegewinnung aus der Natur gewährleisten und die Gebäude so bauen, dass ihr Energiebedarf so gering wie möglich ist und Wärmebrücken ausgeschlossen werden. Der Austritt der entstandenen Wärme sollte so gering wie möglich sein. Die Häuser sollen so einfach und kompakt wie möglich gestaltet sein, vorzugsweise in Form eines Rechtecks, Quadrats oder Zylinders. Das Dach sollte als Pultdach nach Süden ausgerichtet sein, um darauf Fotovoltaikanlagen installieren zu können. Ein wichtiger Aspekt ist die funktionale Aufteilung der Räume, so dass die Räume, die Tageslicht benötigen, wie z. B. das Wohnzimmer oder die Küche, auf der sonnigsten, nach Süden ausgerichteten Seite liegen und am meisten Glas haben. Ein zusätzlicher Vorteil ist der Bau von verglasten, eingebauten Terrassen (sogenannte Wintergärten) auf der Südseite, die eine Art Wärmedämmung darstellen.

Hochwertige Materialien

Passivhäuser zeichnen sich neben einer durchdachten Planung und Konstruktionslösung durch die Verwendung hochwertiger Materialien aus. Die Dämmschicht sollte eine ausreichende Dicke aufweisen, um effektive energetische Eigenschaften zu gewährleisten und einen entsprechenden Wärmedurchgangskoeffizienten zu haben – dieser sollte 0,10 W/m2K für die Außenfassade nicht überschreiten. Alle verwendeten Materialien sollen die höchstmögliche Luftdichtheit und den geringstmöglichen Wärmedurchgang gewährleisten. Die Wände der Passivhäuser bestehen in der Regel aus zwei oder drei Schichten.

Passives Fenster

Das Grundprinzip für die Auswahl von Fenstern in Passivhäusern ist sehr einfach: Die am stärksten verglasten Flächen werden auf der Südseite platziert, während sie auf der Nordseite vermieden werden, da dort die Wärmeverluste am größten sind. Passivhausfenster sollten einen sehr niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten haben, nicht höher als 0,8 W/m2K. Die Fenster sollten dreifach verglast, sehr sorgfältig hergestellt, von hoher Qualität und auch – richtig eingebaut sein. Die Wahl der richtigen Fenster ist entscheidend, denn sie sind das Element, das am stärksten von Wärmeverlusten betroffen ist.

Dichtheitsprüfung

Jedes Passivhaus sollte durch eine Luftdichtheitsprüfung mittels eines Drucktests überprüft werden, um die Menge des Luftaustauschs innerhalb des Gebäudes bei Differenzdrücken zu verifizieren.

Keine fossilen Brennstoffe

Definitionsgemäß wird in der Passivhausbauweise mit fossilen Brennstoffen nicht geheizt, sondern mit ökologischen Energiequellen wie Wärmepumpen und Fotovoltaik. Auch der Einbau einer Zentralheizung ist nicht vorgesehen; sie wird durch mechanische Lüftung und Wärmerückgewinnung der Abwärme ersetzt. Beim Passivhausbau wird davon ausgegangen, dass die in der Umgebung angesammelte Wärme durch Lüftung in alle Räume verteilt wird.

Neben den vielen Vorteilen für den einzelnen Bewohner bringt die Passivbauweise auch viele spürbare Vorteile für die Umwelt mit sich, wie z. B. die Reduzierung des Ausstoßes schädlicher Gase und die verstärkte Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen.

Das Passivhaus ist unbestreitbar Teil der Vision des Bauwesens der Zukunft – emissionsarm, intelligent, optimiert und komfortorientiert.

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